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Ideen und Design Schnutz

Ideen und Design Schnutz

Im „vordigitalen Zeitalter“ zählte der Schriftsetzer zu den „Jüngern der schwarzen Kunst“.
Schon damals war für Schnutz als „Bleilaus“, vertraut mit Winkelhaken und Bleibuchstaben, das “Buchstabenaneinanderreihen“ nie sein Ding. Neben den klassischen Anwendungen als Broterwerb, nimmt die Typographie auch in seiner Freizeit einen großen Raum ein. Inspiriert durch den Dadaismus ergeben sich wunderbare neue „Wortbilder“ oder „Bildworte“. Buchstaben erhalten durch einfachste Mittel eine völlig neue Bedeutung. Diese Bedeutung erschließt sich dem flüchtigen Betrachter erst auf den zweiten Blick und erzeugt sehr häufig einen schmunzelnden Gesichtsausdruck.

Neben den dadaistischen Objekten ist es ihm auch ein Anliegen, die ausgewogene Form einzelner Buchstaben aus unterschiedlichen Schriftfamilien zu zeigen.
Jeder einzelne Buchstabe wird durch seine Größe und seine dreidimensionale Form zu einem „ästhetischen Leckerbissen“.

Arbeitsweise und Produktbeschreibungen:

Der „Maschinenpark“ von ideen& design schnutz ist sehr reduziert. Als Hauptarbeitsgerät kommt eine Dekupiersäge zum Einsatz. Ein Schleifteller und eine Ständerbohrmaschine runden den Maschinenpark ab. Der Rest wird in Handarbeit gefertigt. Die hergestellten Produkte sind in der Mehrzahl aus Holz gefertigt. Wobei die blockverleimte Buche das bevorzugtes Material ist. Nach dem Schleifvorgang wird das Holz evtl. mit Naturbeize gebeizt und mit einem Naturöl geölt.

Die Welt der Buchstaben ist schön und schön spannend.

Ideen und Design Schnutz im Kurzüberblick:

Klaus Schnutz studierte nach seiner Ausbildung zum Schriftsetzer an der Werbefachlichen Akademie in Köln. Seit 1979 arbeitet er als selbstständiger Typograph.
Er beteiligte sich anzahlreichen Kunstausstellungen (Einzel- und Gruppenausstellungen). Neben den klassischen Anwendungen als Broterwerb nimmt die Typographie auch in seiner Freizeit einen großen Raum ein.